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12. Februar 2010

Besser spät als nie!

Grüne freuen sich über neue Verbündete gegen die BUGA-Planungen!

„Schön dass nun auch die FDP erkannt hat, dass keiner die Bundesgartenschau (BUGA) braucht und will,“ freut sich Claus-Peter Große, planungspolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion. „Wir werten die Aussage von Herrn Schlempp und Herrn Lorenz als verbindliche Aussage, dass die Pläne für eine BUGA nicht weiter vorangetrieben werden,“ ergänzt Gabriela Schuchalter-Eicke, umweltpolitische Sprecherin.
 
Die Grünen standen dem Projekt schon immer kritisch gegenüber. „Schon nach der ersten Machbarkeitsstudie war uns klar, dass ein solches Projekt für Wiesbaden mit einer gewissen Skepsis zu betrachten ist. Finanzielle Pleiten anderer Kommunen waren Warnung genug. Hinzu kam, dass der marode Haushalt von Mainz schnell deutlich machte, dass die geplante Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt nicht möglich sein wird,“ sagt Claus-Peter Große. „Die Erstellung der Machbarkeitsstudien sahen wir somit vor dem Hintergrund, dass sie später als Basis für eine Weiterentwicklung der Maaraue dienen können.“
 
Die beiden Grünen sind sich einig, dass eine Eingliederung der Maaraue in den Regionalpark RheinMain ein Beitrag zur Sicherung und Förderung der Lebensqualität der Wiesbadener Bevölkerung sein kann. Das Projekt Regionalpark RheinMain dient der Sicherung, Aufwertung und Verknüpfung von Landschaften des Verdichtungsraumes. Dabei soll ein Netz aus landschaftlich attraktiv ausgestalteten Wegen und Anlagen - die Regionalparkrouten - geschaffen werden. Gerade die Wege und Bereiche an den Flussufern von Rhein und Main sollen da, wo erforderlich, ausgebaut und aufgewertet werden.
 
„Unseren Vorstellungen nach soll sich die Maaraue im Rahmen der neuen Landschaftsschutzgebietsverordnung weiterentwickeln können. Dabei geht es um eine schonende und nachhaltige Einflussnahme. Größere Eingriffe sind in einem Landschaftsschutzgebiet genehmigungspflichtig und können somit nur nach fachlicher Abwägung der zuständigen Ämter/Behörden und deren Zustimmung stattfinden. Somit ist gewährleistet, dass sowohl Platz für erholungssuchende Menschen als auch für die Belange der Natur ist,“ führt Gabriela Schuchalter-Eicke aus.
 
 
Gez.: Claus-Peter Große                                                                           f.d.R. Hella Frey
Planungspolitischer Sprecher                                                                   Fraktionsmitarbeiterin
 
Gez.: Gabriela Schuchalter-Eicke
Umweltpolitische Sprecherin

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