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16. April 2010

GRÜNE unterstützen die Einführung einer Umweltzone

„Wir unterstützen die Pläne unserer Umweltdezernentin Rita Thies zur Einführung einer Umweltzone in Wiesbaden. Die Messwerte, die das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie für die Wiesbadener Innenstadt erhoben hat, erfordern Maßnahmen zur Senkung der Luftschadstoffe. Die Einführung einer Umweltzone ist ein wirksames Mittel. Auch wenn nicht alle Bürgerinnen und Bürger diese Maßnahme begrüßen: Eine hohe Schadstoffbelastung der Luft gefährdet die gesamte Bevölkerung. Es geht schließlich um das Allgemeinwohl!“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Rathausfraktion Gabriela Schuchalter-Eicke.
„Viele Kommunen haben sich schon zur Einführung einer Umweltzone entschlossen, so auch die Stadt Frankfurt am Main. Deshalb ist es wichtig für die Region, dass hier alle an einem Strang ziehen. Leider konnten sich CDU und FDP diese Woche in einer gemeinsamen Sitzung mit der Dezernentin und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung noch nicht zu einer Entscheidung durchringen. Es ist aber Eile geboten, aussitzen geht nicht. Das Ministerium will von uns Lösungsvorschläge. Die GRÜNEN haben ihre Position dargelegt. Jetzt sind die Koalitionspartner am Zug.“
„Bis jetzt wurden an drei Straßenzügen die Schadstoffbelastungen ermittelt. Für die Entscheidung über die optimale Größe der Umweltzone (es gibt zwei Modelle) könnten weitere Berechnungen an anderen Standorten hilfreich sein.“, so Gabriela Schuchalter-Eicke.
„Neben der Einführung einer Umweltzone sind auch andere Maßnahmen zur Minimierung der Luftschadstoffe notwendig, wie zum Beispiel die weitere Optimierung des ÖPNVs und die Schaffung neuer Radwege. Ferner müssen zur Verbesserung der Luftqualität in der Region alle großen und kleinen Emittenten zur Reduzierung der Schadstoffe beitragen (dabei sind auch die in Planung befindlichen Großprojekte zu berücksichtigen). So erhöhen sich die Anreize für die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, ihr Auto stehen zu lassen und es wird eine Verbesserung der Luftqualität in der gesamten Rhein-Main-Region erreicht.“  

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