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28. Mai 2010

HSK auf gesunde Füße stellen

„Was wir bisher in der Sache gesagt haben, gilt weiterhin. Die HSK braucht eine solide wirtschaftliche Perspektive. Wir waren die ersten, die bereits vor drei Jahren darauf hingewiesen haben, dass unter anderem eine Kooperation der Kliniken im Rhein-Main-Gebiet eine denkbare Alternative ist und wichtig für ein Überleben der HSK als kommunales Krankenhaus sein kann“, betont Sabine Gaedeke, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rathaus Wiesbaden.
„An dieser Stelle muss auch festgestellt werden, dass Denkprozesse erlaubt sind, damit man das Für und Wider einer Fusion ausleuchten und bewerten kann“, so Sabine Gaedeke weiter.
„Wichtig bei allen Überlegungen ist, dass die bestmögliche Patientenversorgung an erster Stelle steht. Für eine erfolgreiche kommunale Klinik spricht weiter, dass der Einfluss der Politik erhalten bleibt, um die kommunale Daseinsvorsorge zu gewährleisten. Der Erhalt von Arbeitsplätzen von zufriedenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gehört genauso dazu wie die Bedeutung der Klinik für die Ausbildung von pflegerischen und medizinischen Nachwuchskräften. Gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzlage der Kommunen ist jedoch die Kostendeckung nicht aus dem Auge zu verlieren“, erklärt Sabine Gaedeke.
„Oberste Prämisse muss sein, die HSK auf gesunde Füße zu stellen. Dabei kann es zu schmerzhaften Einschnitten für alle Beteiligten kommen, denn ein „weiter so“ in einem doppelt so großen Betrieb wird es mit den GRÜNEN nicht geben. Die HSK muss lernen, genau so wirtschaftlich zu arbeiten, wie die Mehrzahl der privaten Kliniken. Unsere Gesprächspartner bei Verdi kennen meine Position. Da ziehen wir an einem Strang und wir sind uns einig, dass der Erhalt der bestmöglichen Versorgung der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener gewährleistet sein muss“, so die Gesundheitspolitikerin der GRÜNEN abschließend.  

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