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6. September 2010

Grüne beantragen Einrichtung einer Umweltzone

 „Die GRÜNE Fraktion hat für die kommende Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingereicht, der umfassende Maßnahmen zur Reduzierung der Luftschadstoffe beinhaltet. Eine dieser Maßnahmen ist die Einrichtung einer Umweltzone im gesamten Stadtgebiet. Wir haben in Wiesbaden Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid, davor dürfen wir nicht die Augen verschließen“, erklärt Gabriela Schuchalter-Eicke, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Rathaus Wiesbaden.
„Im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans Rhein-Main werden seit Jahren Maßnahmen gefordert. Wiesbaden konnte sich bisher nicht für eine Umweltzone entscheiden weil die Koalitionspartner den Vorschlägen der GRÜNEN nicht zugestimmt haben. Doch das hessische Ministerium fürUmwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutzdrängt zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans. Aufgrund der Schadstoffbelastungen, aber auch anlässlich der Entscheidungen in den Nachbarstädten steigt der Handlungsdruck auf Wiesbaden, endlich diesen Schritt zu gehen“, so Gabriela Schuchalter-Eicke weiter.
„Einen entsprechenden Beschluss zur Einrichtung einer regionalen Umweltzone hat das Frankfurter Stadtparlament letzte Woche gefasst. Wir plädieren ebenfalls für die Ausweisung einer regionalen Umweltzone. Die Stickstoffdioxidbelastungen können nur nachhaltig gesenkt werden, wenn im gesamten Ballungsraum Rhein-Main der Ausstoß reduziert wird. Daher begrüßen wir die Initiative unserer grünen Dezernentin, sich mit Mainz abzustimmen und hoffen auf eine baldige Umsetzung. Um eine Verbesserung der Luftqualität zu erreichen, muss man regional denken, nicht kommunal!“, erklärt Gabriela Schuchalter-Eicke abschließend.

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