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25. November 2010

HSK braucht eine Perspektive

„Die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) haben, wie fast alle kommunalen Krankenhäuser dieser Größe, enorme Probleme, was auf die vorgegebenen Strukturen zurückzuführen ist. Wir gehen immer noch davon aus, dass diese Probleme lösbar sind, obwohl die Fusion mit Offenbach in weitere Ferne gerückt ist. Das Ziel für die Grüne Fraktion ist nach wie vor, die HSK als kommunales Krankenhaus zu erhalten“, stellt Tilli Reinhardt, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus Wiesbaden, klar.
„Die öffentliche Spekulation, dass das Haus nur noch mit einer (Teil-)Privatisierung zu retten ist, schadet den Kliniken. Auch wir sehen den großen Finanzbedarf der HSK mit Skepsis, doch die gemeinsamen Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Geschäftsführung zeigen, dass konstruktiv an einer Perspektive für die Kliniken gearbeitet wird. Dies sollten wir nicht durch voreilige öffentliche Überlegungen torpedieren. Das heißt allerdings auch ausdrücklich, dass wir von der Geschäftsführung volle Transparenz zur Lage und konkrete Vorschläge, wie die HSK auf strukturell gesunde Füße zu stellen ist, erwarten!“
Sabine Gaedeke, Aufsichtsratmitglied der HSK und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion fügt hinzu: „Das Aufplustern des Aufsichtsratmitglieds und CDU-Fraktionsvorsitzenden Lorenz finde ich befremdlich. Schließlich sind wir bemüht, im Dialog mit allen Beteiligten, eine gemeinsame Lösung für die HSK zu finden. Die Sicherstellung der optimalen medizinischen Versorgung der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener hat Vorrang bei allen Überlegungen.“

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