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15. Dezember 2010

Kohlekraftwerk: Nach KMW-Entscheidung juristisches Verfahren ruhen zu lassen, muss endgültige Beerdigung erfolgen

Mit der heutigen Entscheidung des KMW-Aufsichtsrates, die juristischen Verfahren nicht weiter zu verfolgen, ist das Kohlekraftwerk so gut wie tot. Die endgültige Beerdigung kann aber erst erfolgen, wenn KMW die für das Kohlekraftwerk angesparten Millionen ausschüttet und für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzt“, begrüßt Tilli Reinhardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen Rathausfraktion in Wiesbaden die heutige KMW-Aufsichtsratsentscheidung.


"Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ist es den Grünen auf beiden Rheinseiten gelungen, das Ende dieses klimafeindlichen Projekts herbeizuführen. Erfreulicherweise haben sich im Laufe des Prozesses auch weitere Fraktionen gegen das geplante Kohlekraftwerk gewendet und mit dagegen gekämpft. Nach der Politik, erklärt nun auch das Unternehmen KMW das Ende des Kohlekraftwerks. Wir begrüßen, dass die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden sich weitere kostenintensive Gerichtsverfahren ersparen.


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