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„Die neuen Schilder, die Autofahrer auf Tempo-30-Zonen aufmerksam machen sollen, sind nett anzusehen, aber dass sie Autofahrer zu einer rücksichtsvolleren Fahrweise animieren, bezweifle ich doch stark“, kommentiert Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion, die neueste Aktion von Verkehrsdezernenten Joachim Pös zum Thema Verkehrssicherheit.
„Das ohnehin zu verspielt wirkende Erscheinungsbild dieser Schilder wirkt eher wie ein Werbeplakat als ein Verkehrsschild mit einer wichtigen Aufforderung. Doch Werbeplakate werden, aufgrund ihrer hohen Anzahl im Straßenraum, kaum noch von Autofahrern wahrgenommen. Zudem glaube ich nicht, dass sich Autofahrern der Sinn dieser Schilder auf den ersten Blick erschließt, doch das sollten Verkehrsschilder im Allgemeinen tun“.
In einigen östlichen Vororten gibt es darüber hinaus Erfahrungen mit ähnlich gemachten Schildern, deren Wirkung gering blieb. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass - leider - nur eine kontinuierliche Verkehrsüberwachung eine Wirkung bei Autofahrern hat“, erklärt Große abschließend. „Anstatt sich in Appellen zu verlieren, fordern wir den Magistrat auf, durch Geschwindigkeitskontrollen mehr für die Sicherheit im Straßenraum zu tun.“