13,9 Mio. für HSK-Gutachten: Grüne fordern Aufklärung und Konsequenzen!
„Beim besten Willen: Ausgaben in Höhe von fast 14 Mio. für Gutachten in vier Jahren sind exorbitant. Es ist schwer nachzuvollziehen, warum die Geschäftsleitung nicht in der Lage ist - trotz 200 Gutachten - für die Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) eine finanzielle Trendwende herbeizuführen“, wundert sich Tilli Reinhardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus Wiesbaden.
„Deshalb fordern wir endlich eine plausible Erklärung seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Bendel, und erwarten eine ausführliche Auflistung der beauftragten Firmen mit Auftragsinhalt, Gesamtkosten, Ergebnis sowie den jeweils daraus gezogenen Konsequenzen. Dies wurde bereits seitens unseres Aufsichtsratmitglieds Sabine Gaedeke eingefordert.
Die HSK braucht die finanzielle Unterstützung der Stadt, deshalb dürfen keine Zweifel aufkommen, dass die bewilligten Zuschüsse sinnvoll verwendet werden. Es ist auf dem Krankenhausmarkt zunehmend schwieriger geworden, ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit schwarzen Zahlen zu führen. Externer Sachverstand ist sinnvoll, wenn dies zu konkreten Ergebnissen und letztlich zum Erhalt der HSK als kommunales Krankenhaus führt“, so Tilli Reinhardt.