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21. Februar 2011

Wiesbaden steht hinter der Umweltzone!

 „Wir freuen uns, dass die Mehrheit in Wiesbaden hinter der Einführung einer Umweltzone steht. Der Antrag der FDP, die Planungen für eine Umweltzone zu stoppen, wurde vom Stadtparlament abgelehnt. Die FDP hat mit ihrem Antrag wieder mal die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Seit Jahresbeginn haben wir an der Messstation an der Ringkirche schon an sechs Tagen Überschreitungen bei den Feinstaubgrenzwerten und an der Messstation Wiesbaden-Süd wurden die Grenzwerte an fünf Tagen überschritten. Es besteht also Handlungsbedarf, um die Schadstoffbelastungen zu senken und die Umweltzone ist eine wirksame Maßnahme, dies zu erreichen“, erklärt Gabriela Schuchalter-Eicke, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Rathausfraktion.
„Die Umweltzone verbannt Fahrzeuge, die viel Feinstaub ausstoßen aus unserer Stadt und das kommt allen zugute. Immerhin wird ein Rückgang der Schadstoffe in der Atemluft von rund 5 % und mehr mit einer Umweltzone erreicht. Im Zusammenspiel mit weiteren beschlossenen Maßnahmen kann es gelingen, die Luftbelastung auf ein gesundheitlich verträgliches Maß zu senken. Vor allem Kinder, Ältere und Asthmakranke können von der Umweltzone profitieren“, ist sich die umweltpolitische Sprecherin sicher.
„Wir hoffen, dass nach der Wahl Katrin Eders zur Umweltdezernentin die Mainzer auch bald wieder mit im Boot sind. Da Luftschadstoffe keine Grenzen kennen, halten wir die regionale Umweltzone im Rhein-Main-Gebiet nach wie vor für die beste Lösung!“, meint Gabriela Schuchalter-Eicke abschließend.

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