Rhein-Main-Hallen: Vorgehen der Koalition intransparent und schleppend!
„Wir brauchen umgehend Informationen als Entscheidungsgrundlage für die Festlegung des Standorts des geplanten Neubaus für die Rhein-Main-Hallen. Die Darstellung des Sachstands zu den Rhein-Main-Hallen im Planungsausschuss durch Henning Wossidlo, Sprecher der TriWiCon, war – freundlich ausgedrückt – nicht hilfreich! Schön, dass wir zwei Tage später aus der Zeitung erfahren können, dass es offenbar doch einen Zeitplan gibt“, kritisiert Claus-Peter Große, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Rathausfraktion die (Des-)informationspolitik der großen Koalition zu den Rhein-Main-Hallen.
Seit dem Symposium im Oktober letzen Jahres seien keine weitergehenden Informationen an die Stadtverordneten herangetragen worden. „Das jetzt angekündigte Verkehrsgutachten könnte doch längst für die beiden infrage kommenden Standorte erstellt sein. Ein Nutzungskonzept könnte auch vorliegen. Was hat Stadtrat Detlev Bendel eigentlich die ganze Zeit gemacht?“, fragt Claus-Peter Große.
Die Entscheidung für den Standort sei schwierig und gewichtig, man benötige eine gewisse Vorlaufzeit. Dazu Axel Hagenmüller, planungspolitischer Sprecher: „Wir wissen alle, dass die Entscheidung schnell getroffen werden muss, damit die Kunden der Rhein-Main-Hallen bei der Stange bleiben. Umso unverständlicher, dass ewig im Geheimen vor sich hin geplant wird. Dazu haben wir keine Zeit! Die Stadtverordneten und die Öffentlichkeit müssen endlich in den Entscheidungsprozess eingebunden und informiert werden. Nach dem Symposium im letzten Jahr war doch sonnenklar, dass noch sehr großer Informationsbedarf besteht!“