Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
„Die Fahrradabstellmöglichkeiten am Hauptbahnhof sind nicht zufriedenstellend. Pendler, die ihr Fahrrad am Bahnhof stehen lassen wollen, brauchen trockene, saubere, sichere und gut erreichbare Abstellmöglichkeiten für ihre Räder“, kritisiert Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher der Rathausfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN. Schließlich koste ein gutes Rad durchschnittlich um die 1000 Euro. „So einen Wertgegenstand stellt man nicht gerne meterweit vom Haupteingang in den Regen! Ideal wäre eine bewachte Fahrradstation oder Fahrradboxen, so wie es das in anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet, etwa in Darmstadt, längst gibt.“
Das sei keinesfalls eine Entschuldigung für diejenigen, die ihre Fahrräder auf den Blindenmarkierungen abstellen, aber wenn es ein vernünftiges Parkangebot für Räder gäbe, würde so etwas vermutlich weitaus seltener passieren, ist sich Claus-Peter Große sicher. Das Problem, dass unzureichende Fahrradparkmöglichkeiten zu Behinderungen der anderen Bahnkunden führen, sei seit langem bekannt.
„Wir gehen davon aus, dass sich die Bahn als Teil des Umweltverbundes versteht und deshalb genügend Abstellplätze für Räder bereitstellt, um so die kombinierte Nutzung von Fahrrad und Bahn zu unterstützen!“ Dabei sei auch der mittelfristig zu erwartende Zuwachs an Elektrofahrrädern zu berücksichtigen. Für Elektrofahrräder wären abschließbare Boxen mit Stromzufuhr ideal. „Fahrradparken am Bahnhof hat im Hinblick auf eine günstige Gesamtreisezeit eine große Zukunft. Die steigenden Treibstoffpreise sowie die Option der Elektrofahrräder unterstützen diese Entwicklung. Die Bahn muss sich für den Verkehr der Zukunft rüsten! “, fordert der Grüne Verkehrspolitiker.
Die Fraktion werde im kommenden Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr einen Antrag stellen, der sich mit der Thematik beschäftigt.