Stadtbahn: FDP wiederholt olle Kamellen
Märchen werden durch häufiges Erzählen nicht wahr
„Die FDP hat mal wieder die üblichen Märchen und Halbwahrheiten zum Thema Stadtbahn verbreitet“, so Claus-Peter Große, verkehrspolitischer Sprecher der Rathausfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Bericht über die FDP-Versammlung in der Lokalpresse.
Unser Hauptproblem ist, dass der Verkehr die Stadt immer mehr verstopft. Wir brauchen ein schnelles bequemes Verkehrsmittel, das mehr Menschen zum Umsteigen auf den ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) bringt .Die Verbindung nach Frankfurt über die sogenannte „Wallauer Spange“, die schnellere Flughafenverbindung, sei geprüft worden. „Sie wäre allerdings ähnlich teuer wie eine Stadtbahn und der Nutzen wäre weitaus geringer. Längst nicht so viele Menschen würden davon profitieren und der städtebauliche Effekt ist gleich null!“
Claus-Peter Große: „Wir bleiben dabei: Die Stadtbahn ist ein Qualitätssprung auch für die Stadtentwicklung und eröffnet - anders als der Bus - die Anbindung der Region auf sicherer schneller eigener Trasse! Es stimmt zwar, dass dann nicht mehr alle Buslinien benötigt werden. Doch die Bahn ersetzt diese in höherer Qualität.“
Das Finanzierungsproblem, das sich derzeit bei vielen Kommunen zeige, habe nichts mit der Stadtbahn zu tun. „Wenn Bund und Land die Gelder kürzen, betrifft das nicht nur den städtischen Schienenverkehr, sondern alle Bereiche. Das ist kein Argument gegen eine Stadtbahn“, so der verkehrspolitische Sprecher.
„Das ewig gleiche Geschrei der FDP ist vor allem deswegen völlig unverständlich, da sie doch 10 Jahre lang das Verkehrsdezernat in Wiesbaden geleitet hat. In der Zeit hätte sie für Verbesserungen sorgen können. Passiert ist überhaupt nichts – und die Einführung einer Stadtbahn wird immer nötiger, um die Probleme in den Griff zu bekommen.“